Chorforum Wien
Spielraumverengung

Spielraumverengung – Die Resozialisierung der Menschheit

Wohin soll es gehen mit den Menschen, der Gesellschaft, der Welt? Diesen Fragen stellt sich Sprachakrobat Bernhard Listabarth im Libretto von SPIELRAUMVERENGUNG. Angewendet werden diese Fragen auf die Beziehungen zwischen der Studentin Emilia, den unangepassten Mitglieder:innen ihrer WG und ihrem neuen Schüler: Sven, ein geldgieriger Manager, hat in seinem Leben viel erreicht, sehnt sich trotz florierender Karriere aber nach mehr Lebenssinn. Er bittet Emilia deshalb ihn sozial zu machen, was auch immer das heißen soll.

Verzicht und Abschied
Während Sven sich durch Resozialisierungsübungen quält, treffen grundsätzlich unterschiedliche Philosophien aufeinander. Rettet man den Planeten durch dumpstern? Wenn nein, soll man es dann trotzdem tun? Braucht es einen Systemwandel, und wie ändert man individuell ein System? Während Sven und Emilia sich rasend schnell verändern, scheinen sie immer weniger Spielraum in ihren Gesprächen und ihrem Handeln vorzufinden. Die Krise wächst, es wird eng. Da hilft auch Verzicht nicht, es muss eine Abschiedskultur entstehen. Oder nicht?

In diesem Stück bleibt kaum ein Stein auf dem anderen. Es wird rasant gesungen, diskutiert und getanzt. Konsumkritische Lebensentwürfe werden hier ebenso in Frage gestellt, wie alle anderen menschlichen Reaktionen auf Krisen jeder Art. Das Publikum wird SPIELRAUMVERENGUNG nachdenklicher verlassen, als man von einem Musical vielleicht erwartet.

Preis:
Vollpreis: 34€
Ermäßigt: 19€
Kulturpass: 0€

E-Mail: presse@tonvoll.at

Datum

28. Januar 2025
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Zeit

19:30 bis 22:00

Ort

Studio Molière
Liechtensteinstraße 40A, 1090

Festsaal
38A