Nach Jahren des Schweigens treffen ein Mann und eine Frau wieder aufeinander, vereint durch den Verlust ihres gemeinsamen Kindes und die Erinnerung an ihre zerbrochene Beziehung. Lot Vekemans’ Gift erzählt eindringlich von Trauer, Schuld und der schmerzhaften Möglichkeit, einander noch einmal zu begegnen.
“Wir sind ein Mann und eine Frau, die erst ein Kind verloren haben, dann sich selbst und dann einander.” … nach Jahren des Schweigens stehen sie einander wieder gegenüber …
Lot Vekemans schrieb „Gift“ über die Verarbeitung von Trauer und Verlust und die unterschiedlichen Zugänge zweier Menschen dazu, die einmal ein Paar waren. Die Nachricht von Gift im Friedhofsboden weckt die Erinnerung an den gemeinsamen Sohn und zwingt sie, über die Risse in ihrer Beziehung und ihrer Vergangenheit zu sprechen. Vekemans schuf ein aufrichtiges Werk über emotionale Wunden, Trost und die Möglichkeit von Annäherung.
(Deutsch von Eva Pieper und Alexandra Schmiedebauch)
Preis:
Abendkarte: 25€