Zwei Pionierinnen der österreichischen Frauenbewegung, Rosa Mayreder und Auguste Fickert, diskutieren auf einem fiktiven Spaziergang durch Wien über Gleichberechtigung, Gleichstellung und den Platz der Frauen in Kunst und Gesellschaft. Mit Humor, Tiefgang und pointierten Dialogen zeigen die “Theaterweiber”, dass viele der Kämpfe aus der Zeit um 1900 noch bis heute aktuell sind.
Das Stück ist als Folge von drei Szenen angelegt, begleitet von Live-Musik. In präzisen, oft pointierten Dialogen prallen Positionen aufeinander: Anpassung und Radikalität, Analyse und Aktion, intellektuelle Reflexion und politischer Aktivismus. Persönliche Erfahrungen – Krankheit, Berufsalltag, Ausgrenzung – verschränken sich mit großen gesellschaftlichen Fragen wie Frauenwahlrecht, Klassenunterschiede oder kulturelle Moderne.
Dabei entsteht kein museales Historienbild, sondern ein überraschend gegenwärtiger Diskurs: Viele der angesprochenen Themen wirken heute aktueller denn je.
Preis:
Jugendermäßigung: 15€