Elektra
Elektra

Uraufführung

Verrat – Tod – Rache

Die Schauspielerin und Autorin Rita Luksch holt diese archetypische Frauenfigur im Sinne der Katharsis gemeinsam mit dem Komponisten und Grammy-Gewinner Georg O. Luksch ins 21. Jahrhundert. Elektra stellt das aus verschiedenen Kulturen althergebrachte Frauenbild neu in Frage. Wo liegt die Chance für Elektra-Frauen, die Gesellschaft hin zu einer positiveren Zukunft zu bewegen?

Culture-Clashs führen zu Unverständnis und Unmut. So prallen bei Elektra die unterschiedlichen Lebensansichten der Eltern Klytämnestra und Agamemnon aufeinander. Wir erkennen Dynamiken, die wir auch selbst durchleben und stellen eigene Bezüge zu diesen Archetypen her.

Die Handlung steigt bereits vor dem zehnjährigen Trojanischen Krieg, am Hof von Sparta ein. Die Charaktere werden durch live Elektronik-Sounds von Georg O. Luksch transformiert, von Rita Luksch fein ziseliert und anhand ihres emotionalen Inhalts sehr heutige Themen aufbereitet. Die variantenreiche Tongebung lässt uns tief in die jeweilige Gedankensphäre eintauchen. Elektra stellt das, aus verschiedenen Kulturen althergebrachte Frauenbild neu in Frage. Wo liegt die Chance für Elektra-Frauen, die Gesellschaft hin zu einer positiveren Zukunft zu bewegen?

„Starkes Schauspiel + ebensolche Live-Musik: Neu geschrieben, inszeniert und in allen Rollen gespielt, und das sehr auf den Punkt gebracht, heftigst, kalte Schauer über den Rücken laufen lassend von Rita Luksch. Kongenial ergänzt, erweitert, unter„malt“ durch Live-Musik von Georg O. Luksch. Begleitet im Stil eines künstlerischen Musik-Videos (Experimentalfilmer Erich Heyduck). Optisch betont durch mitunter blitzige, dann wieder spooky Lichtstimmungen (Lukas Kaltenbäck). In DJ-Manier spielt er auf analogen Musikgeräten von einer „keltischen“ Harfe aus Pakistan, die an eine griechische Lyra erinnert über ein Glockenspiel und Geräusch-Instrumente ebenso wie auf digitalen Mischpulten. Sie agiert sowohl als Erzählerin als auch in den Rollen der Hauptfiguren, zwischen denen sie fast nahtlos hin- und her switcht. Von Angst, die aus den Augen blitzt bis zur beinahe unbändigen Mordlust lässt sie das Publikum alles erahnen, fast spüren.“ (Kulturkritiker Heinz Wagner)

Alle Termine: 8.-11. Oktober

Reservierung notwendig!

E-Mail: rita.hatzmann@ensemble21.at

Datum

08. Oktober 2021
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Zeit

18:00 bis 22:00

Ort

Gleis 21
Bloch Bauer Promenade 22, 1100

Barrierefrei

Straßenbahn D

Veranstalter

Ensemble21