Prager Tagebuch von Peter Becher | Buchpräsentation mit dem Autor
Prager Tagebuch von Peter Becher | Buchpräsentation mit dem Autor

Das Tschechische Zentrum Wien lädt Sie herzlich zu einer Präsentation des Buches Prager Tagebuch ein. Der Germanist Peter Becher gesteht in seinem neuen Werk seine Liebe zu Prag, der Stadt die er regelmäßig besucht und wo er sich von April 2019 bis Anfang 2020 aufgehalten hat. Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.

Das Prager Tagebuch bietet einen neuen Einblick in die Stadt an der Moldau aus der künstlerischen Perspektive des Historikers und Schriftstellers Peter Becher. In seinem Tagebuch schildert der Autor seine persönlichen Erlebnisse aus seiner Zeit als Stipendiat des Prager Literaturhauses für deutschsprachige Autoren. Gleichzeitig stellt er diese Geschichten in einen historischen und kulturellen Kontext und begegnet in seinen Gedanken bedeutenden Persönlichkeiten der tschechischen Geschichte vom Hl. Wenzel über Antonín Dvořák bis hin zu seinen Zeitgenossen wie dem Schriftsteller Jaroslav Rudiš oder Kardinal Duka. Besonderen Wert legt der Autor auf die Persönlichkeiten und Orte, mit denen die tschechisch-deutschen Beziehungen verbunden sind.

Auf seinen Reisen besucht Becher die Eingangshalle des Hauptbahnhofs mit Statuen von Königinnen, den Soldatenfriedhof in Střešovice, das Hlahol-Haus, den Veitsdom, das Czernin-Palais, das Prager Literaturhaus, Vyšehrad oder das Klementinum. Becher denkt aber auch an die Einheimischen und ihre Cafés und Kneipen. Er polemisiert über Vergangenheit und Zukunft und fragt sich: „Was ist eigentlich schwerer, den vielfältigen Chor der Vergangenheit zu überhören, oder das dröhnende Rauschen und Brummen der Gegenwart.“ Abschließend fügt der Autor eine Sammlung kurzer Texte seiner Freunde bei, die er bat, ein paar Zeilen über Prag, diese unbegreifliche Stadt, wie er sie nennt, zu schreiben. Ergänzt wird das Buch durch persönliche Fotografien des Autors.

Dr. Peter Becher (* 1952) studierte Germanistik und Geschichte in München und beschäftigt sich in seinen Werken häufig mit Tschechien und Mitteleuropa. Erwähnenswert sind zum Beispiel seine Essaysammlung Der Löwe vom Vyšehrad (2012), sein Buch Der Untergang Kakaniens: Darstellungsweisen eines historischen Phänomens (1982), oder die Biographie Adalbert Stifter. Sehnsucht nach Harmonie (2005). Als Herausgeber war er an den Sammelbänden Kakanische Kontexte. Reden über die Mitte Europas (2014), Handbuch der deutschen Literatur Prags und der böhmischen Länder (2017) und Zwischen Trauer und Triumph. Das Jahr 1918 in der mitteleuropäischen Literatur (2018) beteiligt. Seit 2019 ist er Vorsitzender des Adalbert-Stifter-Vereins und Mitglied des Tschechischen Schriftstellerverbandes PEN-Klub.

Die Veranstaltung unterliegt den aktuell gültigen österreichischen Covid19-Maßnahmen.

Eine Voranmeldung per E-Mail an ccwien@czech.cz oder Anruf unter +43 1 535 23 60 ist notwendig. Bitte geben Sie in der E-Mail Ihre Telefonnummer und auch die Namen aller begleitenden Personen, deren E-Mail-Adressen und Telefonnummern an.

Reservierung notwendig!

Eintritt frei!

Datum

30. März 2022
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Zeit

18:30 bis 20:00

Ort

Tschechisches Zentrum, Herrengasse, Vídeň, Rakousko
Herrengasse 17, 1010