Das große österreichische interkulturelle Infrastrukturprojekt des 19. Jahrhunderts, initiiert von Maria Theresia: Um die Kommunikation mit den Gebieten des Balkans, des osmanischen Reiches, der Levante bis nach Alexandria zu verbessern wurde von den Habsburgern die „Levante-Post“ gegründet. Ziel war es, die Kommunikation sicher, präzise und schnell zu gewährleisten. Das Rückgrat dieser logistischen Neuerung bildeten die Armenier, vor allem die katholischen unter ihnen, die wiederum in der Mechitaristen-Congregation ausgebildet waren. Bis nach Jerusalem und weiter nach Ägypten waren für mehr als ein Jahrhundert die Agenden der Post in den Händen der Armenier. Bis heute existiert in Jerusalem das Gebäude der „Österreichischen Post“.
Herbert Maurer studierte West, -Ost- und Altarmenisch in Venedig, Jerusalem und Jerewan. Er begleitet als Journalist das politische und kulturelle Leben Armeniens seit 1988 und verbrachte mehr als 3 Jahre im Land.
Eintrittsspende 12 EUR / 8 EUR für SchülerInnen und StudentInnen.
Der Vortrag wird abgerundet durch einen musikalischen Beitrag von Aram Ipekdjan auf der Duduk. Er gilt derzeit als einer der wichtigsten Duduk-Spieler in Europa.
Diese Veranstaltung ist eine Kooperation von KultEurasia und dem Verein „ein ganz anderes Theater und wird gefördert vom Bezirk Alsergrund.
Reservierung unter kulteurasia@gmail.com erforderlich.
Preis:
Eintrittsspende: 12€
SchülerInnen und StudentInnen: 8€