Wien im Frühjahr 1909 – Vor der Secession begegnen sich zwei außergewöhnliche Frauen: die Sozialreformerin Auguste Fickert und die Künstlerin und Schriftstellerin Rosa Mayreder. Beide kämpfen in ihren Publikationen und öffentlichen Auftritten für die politische, gesellschaftliche und künstlerische Gleichstellung der Frauen.
Während ihre männlichen Zeitgenossen – Klimt, Schiele, Freud, Schnitzler und andere – die kulturelle Bühne der Jahrhundertwende dominieren, treten Fickert und Mayreder gemeinsam mit weiteren engagierten Weggefährtinnen aus deren Schatten. Sie verweigern sich der Rolle der bloßen Muse und erheben ihre Stimme: „Der Muse reicht’s!“
Das Stück verbindet historische Authentizität mit gesellschaftspolitischer Relevanz und schlägt eine Brücke von den Anfängen der Frauenbewegung um 1900 zu aktuellen Fragen nach Gleichstellung und künstlerischer Selbstbestimmung.
Inspiriert wurde das Stück durch die Installation „Der Muse reicht’s“ von Iris Andraschek (Arkadenhof der Universität Wien, 2009).
Mitwirkende:
Einlass und Buffet ab 18:00 Uhr
Freie Sitzplatzwahl, barrierefrei
Preis:
Reguläres Ticket: 27€
Sozialbau-Bewohner:in: 24€
Jugendliche bis 16 Jahre: 15€