Wien im Frühjahr 1909 – Vor der Secession treffen sich zwei sozialpolitisch und künstlerisch engagierte Frauen: Rosa Mayreder und Auguste Fickert. In ihren Zeitungsartikeln und Büchern fordern sie die politische und künstlerische Gleichstellung der Frauen, und sind im Wien um 1900 keine Unbekannten. Heute stehen sie jedoch ganz im Schatten ihrer berühmten Zeitgenossen Klimt, Schiele, Freud, Schnitzler u.a.
Diese Männer schreiben den Frauen die Rolle der stummen Muse zu, unfähig selbständig schöpferisch tätig zu sein. Doch Mayreder und Fickert, gemeinsam mit anderen engagierten Zeitgenossinnen, finden sich damit nicht mehr ab – sie wagen den Schritt aus dem Schatten der berühmten Männer indem sieproklamieren: „Der Muse reicht’s“ – (copyright)
/Iris Andraschek – Installation im Arkadenhof der Universität Wien aus dem Jahre 2009/
Sechs Aufführungen. Premiere und Uraufführung am 10. Mai um 19:30 Uhr
Weitere Termine:
3. Mai um 19:30 Uhr
16. Mai um 19.30 Uhr
21. Mai um 19:30 Uhr
25. Mai um 17 Uhr
26. Mai um 19:30
Preis:
Eintritt: 25€