THEATER FINK: DAS MORDSWEIB VOM HUNGLBRUNN UND DIE FRAUENRECHTE – WIE GESTRIG IST DAS HEUTE – Samstag, 1. September und Samstag, 15. September
17. August 2018
THEATER FINK: DAS MORDSWEIB VOM HUNGLBRUNN UND DIE FRAUENRECHTE – WIE GESTRIG IST DAS HEUTE – Samstag, 1. September und Samstag, 15. September

Theatralischer Spaziergang.

In diesem Jahr wird 170 Jahre Kampf für Gleichberechtigung und 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich gefeiert. Ausgehend vom historischen Aktenmaterial wird die Geschichte mit Schwerpunkt auf Sozialgeschichte, dem Verhältnis von Arm und Reich und den  Geschlechterverhältnissen erforscht. Eingehend beschäftigt sich das Stück mit dem Thema Frauenrechte aus historischer und aktueller Sicht.

Susita Fink entstaubt ein Stück Vergangenheit und macht Geschichte dort sichtbar, wo sie wirklich passiert ist.  Sie inszeniert historische Kriminalfälle, um dem Publikum Wiener Grätzelgeschichte näher zu bringen. Dem Publikum selbst wird in jeder Inszenierung eine andere Rolle zugedacht und die Schauspieler kommen mit Anrainern und Passanten ins Gespräch. Zusätzlich setzen Techniken des Puppen- und Figurentheaters zusätzlich die Schwellenangst herab.

Nach fundierter und akribischer Recherche werden Lieder über folgende Frauen und ihren Kampf für Gleichberechtigung und Frauenrechte von namhaften Künstlerinnen gedichtet und vertont:

1. Olympe de Gouges (1748-1793): „Ahnfrau des Feminismus“. Sie verlor für ihren Kampf um Gleichberechtigung ihren Kopf auf der Guillotine.
2. Amalie Holst (1758-1829): Verfasserin des ersten deutschsprachigen Plädoyers für die Bildung vom Frauen
3. Theresia Kandl (1785-1809): Wehrte sich äußerst drastisch gegen ihr auferlegtes Schicksal und wurde dafür hingerichtet.
4. Karoline von Perin (1808-1888): Pionierin der österreichischen Frauenbewegung im Jahr 1848
5. Adelheid Popp (1869-1939): Führerin der proletarischen Frauenbewegung und Gründerin des „Verein sozialdemokratischer Frauen und Mädchen“
6. Die vielköpfige Hydra
7. Grete Rehor (1910-1987): Erste Bundesministerin Österreichs
8. Johanna Dohnal (1939-2010). Erste Frauenministerin

Anmeldung unbedingt erforderlich unter www.theaterfink.at

 

1. Termin:
Samstag, 1. September 2018, 19-21 Uhr
Treffpunkt: 1150 Wien, Europaplatz

Vom Treffpunkt im öffentlichen Raum werden gemeinsam 6 Stationen abgegangen.

Anschließend:

Vortrag & Diskussion: Frauenrechtsgeschichte in Österreich
Samstag, 1. September 2018, 19.45 Uhr
1150 Wien, Bezirksmuseum Rudolfsheim-Fünfhaus, Rosinasgasse 4

Vortrag und Diskussion mit Drin. Karin Sedlak, Maga. Susita Fink, Heidelinde Gratzl, Eva Billisich und Walter Kukla

* Frauenrechtsgeschichte in Österreich
* Informationen zur Hintergrundrecherche zum Stück

Eine Kooperation von theaterfink und Bezirksmuseum Rudolfsheim-Fünfhaus und Basis.Kultur.Wien im Rahmen der Initiative KULTUR.VOR.ORT

 

2. Termin
Samstag, 15. September 2018, 19-21 Uhr
Treffpunkt: 1110 Wien, Enkplatz, vor der Kirche

Vom Treffpunkt im öffentlichen Raum werden gemeinsam 6 Stationen abgegangen.

Anschließend:

Podiumsdiskussion: Frauenrechte heute – Wie gestrig ist das Heute?
Samstag, 15. September 2018, 19.45
1110 Wien, Bezirksmuseum Simmering, Enkplatz 2

Moderation: Imogena Doderer (ORF-Kulturmontag)

Eine Kooperation von theaterfink, Bezirksmuseum Simmering und Basis.Kultur.Wien im Rahmen der Initiative KULTUR.VOR.ORT

 

Weitere Informationen unter www.theaterfink.at/sonderveranstaltung/