"all we can hold - all it can contain": Die (unauslöschlichen) Bedeutungen des gemeinsamen Raums
"all we can hold - all it can contain": Die (unauslöschlichen) Bedeutungen des gemeinsamen Raums
© Tünde Toth

Ein Projekt mit Künstlerin Tünde Toth  und SOHO Studios Wien

all we can hold – all it can contain ist ein neues partizipatives Kunstprojekt, das Menschen mit und ohne Behinderungen einlädt, den gemeinsamen Raum als Ort der Begegnung, des Erinnerns und der Mitgestaltung zu erforschen.

Ausgangspunkt des Projekts ist eine einfache, zugleich weitreichende Frage:

Was ist der „Inhalt“ eines Raumes?

Wie verändert sich ein Ort dadurch, dass wir ihn betreten – durch unsere Anwesenheit, unsere Bewegungen, unser Handeln? Durch unsere Stimmen, unser Schweigen? Welche Spuren hinterlassen wir? Und wie entstehen durch gemeinsames künstlerisches Handeln neue Bedeutungen von Raum, Zugehörigkeit und Teilhabe?

Diese Fragen bilden den Ausgangspunkt einer Reihe von Workshops in den SOHO Studios Wien. Dabei verbinden sich verkörperte Improvisation auf Grundlage der DanceAbility™-Methode mit künstlerischen Verfahren wie Druckgrafik, räumlichem Origami und zeichnerischen Experimenten. Im Mittelpunkt steht nicht die Produktion fertiger Kunstwerke, sondern ein gemeinsamer Forschungsprozess.

Das Projekt versteht Kunst als sozialen Raum – als einen Ort, an dem Begegnung, Zuhören und gemeinsame Entscheidungen möglich werden. Partizipation bedeutet dabei mehr als Mitmachen. Alle Teilnehmenden gestalten den Prozess mit: sie entscheiden gemeinsam über Entwicklungen, Ausdrucksformen und die öffentliche Präsentation des Projekts.

Menschen mit und ohne Behinderungen arbeiten gleichberechtigt miteinander. Unterschiedliche Körper, Erfahrungen und Perspektiven werden nicht als Voraussetzung oder Herausforderung verstanden, sondern als Ausgangspunkt gemeinsamer künstlerischer Praxis. Zugang ist dabei kein individuelles Merkmal, sondern entsteht in Beziehungen – zwischen Menschen, Räumen und Institutionen.

Die Workshops sind offen für Menschen jeden Alters und mit unterschiedlichen Erfahrungen. Künstlerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Im November 2026 mündet der gemeinsame Prozess in eine öffentliche Präsentation im Rahmen der Ausstellung Fragile Systeme. Welche Form diese annimmt, entscheiden die Teilnehmenden gemeinsam. Denkbar sind eine Ausstellung von Arbeitsprozessen, Bewegungssequenzen, eine Performance oder Informance, schriftliche und visuelle Reflexionen oder andere Formen, die sich aus dem Prozess heraus entwickeln.

Das Projekt knüpft an meine langjährige künstlerische Praxis im Bereich partizipativer und inklusiver Kunst an, darunter Projekte wie SAFE – Suitable Access For Everyone sowie das ACCESS COLLABORATORY. Im Zentrum steht die Frage, wie künstlerische Prozesse neue Formen von Teilhabe ermöglichen können – und wie gemeinsames Gestalten unsere Vorstellungen von Raum, Zugehörigkeit und kulturellen Rechten verändert.

Die Plätze sind begrenzt, und eine Anmeldung ist erforderlich.

Projekt Termine in SOHO: 10.10.,  17.10., 24.10., 7.11, 14.07.   Samstags 10.30 – 13.00 Uhr Veranstaltung in SOHO: am 21.11.

Reservierung notwendig!
Name der Ansprechperson: Ula Schneider
E-Mail Adresse der Ansprechperson: info@sohostudios.at
Telefonnummer der Ansprechperson: +43(664) 397 5289
Website: ohostudios.at
Begrenzte Anzahl von Sitzplätzen: 20

Eintritt frei!

E-Mail: tundetune@gmail.com

Datum

10. Oktober 2026
  • Tage
  • Stunden
  • Minuten
  • Sekunden

Zeit

10:30 bis 13:00

Ort

SOHO Studios in Ottakring, Wien
Liebknechtgasse 32, 1160

Barrierefrei

Straßenbahn Linien 2 und 10