Der schwedische Reiter von Leo Perutz verbindet eine spannende Geschichte an den Brennpunkten zwischen Krieg, Ökonomie und Gesellschaftsordnung mit einer metaphysischen Deutung von Schuld und Sühne.
Zwei Verfolgte, ein Dieb und ein Deserteur tauschen am Tiefpunkt ihres Lebens die Identität. Der Dieb pokert hoch und gewinnt alles. Doch die Lügen und Verbrechen auf seinem Weg holen ihn zuletzt ein. Nach zehn Jahren treffen sich die beiden wieder. Und wieder tauschen sie die Identität, doch ihr Schicksal ist so eng verknüpft, dass der Tod beide im selben Moment trifft, den einen als Held, den anderen als Niemand.
Um der Komplexität von Perutz‘ grossem Roman mit den verflochtenen Handlungssträngen und der metaphysischen zweiten Ebene gerecht zu werden, ist nicht nur die Besetzung gross, sondern braucht das Stück auch beinahe zwei Stunden Zeit.
110 Minuten, eine Pause
Eine sirene-Produktion in Zusammenarbeit mit dem Festival Fremde Erde
Preis:
Vollpreis: 38€
ermässigt: 14€
Sozialpreis: 0€